Der Unterschied zwischen Salzgehalt und Leitfähigkeit von Gießwasser

Gelöste Salze im Gießwasser wirken sich direkt auf die Nährstoffverfügbarkeit und die Wurzelgesundheit aus. Die Wasserqualität spielt eine entscheidende Rolle für die Gesamtleistung der Anlage.

25 Februar 2026
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    Zwei wichtige Parameter zur Bewertung der im Gießwasser vorhandenen Salze: Salzgehalt und elektrische Leitfähigkeit (EC) . Obwohl die Begriffe oft synonym verwendet werden, beschreiben sie unterschiedliche, aber eng verwandte Eigenschaften von Gießwasser.

    Warum sind gelöste Salze im Gießwasser wichtig?

    Im Zierpflanzenbau können gelöste Salze Folgendes beeinflussen:

    • Nährstoffaufnahme
    • Substratchemie
    • osmotischer Stress
    • Effizienz der Befruchtung

    Die genaue Bestimmung der Menge an gelösten Salzen hilft, fundierte Entscheidungen über die Wasseraufbereitung, die Wahl des Düngers und die Bewässerungsstrategie zu treffen.

    Was sind Salzgehalt und elektrische Leitfähigkeit?

    Beide Parameter beziehen sich auf das Vorhandensein von Salzen in Wasser, messen jedoch verschiedene Eigenschaften:

    • Salzgehalt quantifiziert die tatsächliche Konzentration von gelösten Salzen.
    • Elektrische Leitfähigkeit (EC) misst, wie gut das Wasser Elektrizität leitet, was mit steigender Salzkonzentration zunimmt.

    Wenn Sie beide Werte verstehen, erhalten Sie ein vollständigeres Bild der Wasserqualität.

    Salzgehalt des Gießwassers

    Der Salzgehalt drückt die Masse der gelösten Salze in einem bestimmten Wasservolumen aus. Zu diesen Salzen gehören typischerweise:

    • Karbonate
    • Bikarbonate
    • Sulfate
    • Chloride

    Der Salzgehalt wird üblicherweise gemessen in:

    • mg/L (Milligramm pro Liter)
    • ppm (Teile pro Million)

    Dieser Wert gibt die Gesamtkonzentration von Salzen an, die in 1 Liter Wasser enthalten sind.

    Elektrische Leitfähigkeit (EC) von Gießwasser

    Die elektrische Leitfähigkeit bietet eine indirekte Messung von gelösten Salzen. Ein EC-Messgerät verwendet eine Sonde mit zwei Elektroden, um zu bestimmen, wie leicht ein elektrischer Strom bei einer Standardtemperatur von 25 °C durch die Lösung fließt.

    Das Prinzip ist einfach: je mehr Salze im Wasser gelöst sind, desto höher ist die elektrische Leitfähigkeit.

    EC wird typischerweise ausgedrückt als:

    • mS/cm (MilliSiemens pro Zentimeter)
    • µS/cm (MicroSiemens pro Zentimeter)
      • 1 mS/cm = 1.000 µS/cm
    • dS/m (Entscheidungen/Meter)
      • 1 dS/m = 1 mS/cm

    Da EC direkt auf die Salzkonzentration reagiert, wird es häufig als schneller und zuverlässiger Indikator für die Wasserqualität verwendet.

    Beziehung Zwischen EC und Salzkonzentration

    Obwohl EC die Salzkonzentration nicht direkt misst, korreliert sie eng damit. Als praktische Richtlinie:

    Ein EC-Wert von 1 mS/cm entspricht ungefähr 600—650 ppm gelöster Salze.

    Diese Umrechnung hilft, den Salzgehalt abzuschätzen, wenn nur EC-Messungen verfügbar sind.

    Warum sind Salzgehalt und EEG für die Düngung von Bedeutung?

    Die Überwachung beider Parameter hilft:

    • Die Qualität des Bewässerungswassers zu bewerten
    • Salzansammlung in Substraten zu verhindern
    • Düngerprogramme anzupassen
    • Das Risiko von osmotischem Stress zu reduzieren
    • Die Nährstoffeffizienz zu verbessern

    Das Verständnis von Salzgehalt und EC unterstützt gesündere Pflanzen und ein genaueres Düngermanagement.